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Mama, mein Hals kratzt total!

Ihr Kind fühlt sich abgeschlagen, klagt über Halsschmerz und Husten ? Dann sollten Sie schnell handeln, um Linderung zu schaffen. Natürliche Hausmittel bieten eine gute Alternative zum Apothekensortiment und wirken zugleich ohne Nebenwirkungen.

Um die höchstmögliche Wirkung der verschiedenen Hausmittel zu erreichen, empfiehlt es sich die Heilkräuter aus dem Reformhaus oder der Apotheke zu beziehen. Die meisten Kräuter gibt es auch im Supermarkt, diese sind allerdings meist zu sehr verfeinert, um einen heilenden Effekt zu erzielen.

Die natürlichen Heilkräfte des Thymian wirken Entzündungen entgegen und erzeugen einen antibakteriellen und desinfizierenden Effekt. Thymain hat zudem eine schleimlösende Wirkung, da er die Flimmerhaare der Atemwegsorgane anregt. Thymian eignet sich daher für eine natürliche Linderung bei Bronchitis.

Thymian Sirup

Viel Spaß beim ausprobieren!

Do-It-Yourself Thymianlimonade:

  1. den Saft einer Bio-Zitrone auspressen
  2. die ausgepressten Hälften der Zitrone in kleine Stücke schneiden und in 250 ml Wasser und 250 Gramm Zucker auf dem Herd aufkochen
  3. ist der Zucker aufgelöst, kann man den Topf vom Herd nehmen und den Zitronensaft und ein Bündel frischen Thymian untermischen
  4. im Anschluss muss man den Sud abkühlen lassen und anschließend den Thymian absieben
  5. ist der Sirup vom Thymian befreit, kann man ihn in einem mit heißem Wasser ausgespülten Glasgefäß bis zu vierzehn Tage haltbar machen

Unseren DIY- Thymian- Sirup kann man mit kaltem oder warmen Wasser genießen!

Salbei hilft gegen das Kratzen im Hals und hemmt die Ausbreitung von Bakterien. Zudem wirkt Salbei durch seine Flavonoide und  Gerbstoffe entzündungshemmend, krampflösend und hilft gegen Heiserkeit. Man sollt aber darauf achten, nicht zu viel Salbei zu sich zu nehmen. Bei einer Überdosis kann es zu Schwindelgefühlen kommen.

Wie man leckere Salbei-Bonbons selbst herstellen kann, sehen Sie im Video der AOK auf der rechten Seite – viel Spaß!

Salbeibonbon zum selber machen:

Heißer Lindenblütentee treibt die Körpertemperatur in die Höhe und macht die Lindenblüte so als natürliches Heilkraut besonders wirksam. Durch die erhöhte Körpertemperatur geht es hitzeempfindlichen Erkältungsviren an den Kragen.

Die Holunderblüte wirkt ähnlich wie die Lindenblüte und ist somit als geschmackliche Alternative sehr gut geeignet.

Schwitzkur:

Den größten Effekt erzielt man damit mehrere Tassen Lindenblütentee zu trinken und sich im Anschluss für ca. 30 Minuten unter warmen Decken zu verkriechen, um die Krankheitserreger heraus zu schwitzen.

Lavendel ist ein tolles Nervenheilmittel und entfaltet seine Wirkungskraft besonders bei Kopfschmerzen in Zusammenhang mit einer Erkältung oder unabhängig bei Migräne. Gerade im Winter profitiert man auch von den keimtötenden Stoffen, die für freieres Atmen und beruhigtes Einschlafen beitragen.

Zudem wirkt Lavendel schlechter Laune entgegen und kann helfen Kinder während der Genesungsphase mental zu unterstützen.

Hier geht’s zur Lavendel-Kissen-Bastelanleitung – gerade wenn es zu Hause langweilig wird, eine schöne Alternative zu digitalen Inhalten 😉

Lavendula angustifolia ist die lateinische Bezeichnung von Lavendel – mehr Fakten zum Lavendel gibt bei den Kräuterkundlern!

Lavendelkissen

Im Winter ist das Immunsystem durch die kalte Jahreszeit häufig geschwächt, auch an Kindern geht dies nicht spurlos vorbei. Husten ist dabei eine der meist diagnostizierten Krankheitsbilder über alle Altersgruppen hinweg. Viele Krankheitbilder sind geprägt durch das Symptom Husten. Daher ist es wichtig eine umfassende Anamnese aller Symptome zu machen, um die Ursachen für den Husten zu identifizieren und gezielt zu behandeln. Als akut bezeichnet man einen Husten, wenn er bis zu drei oder acht Wochen andauert. Husten der trotz Entgegenwirken länger als acht Wochen andauert, wird in der Medizin als chronischer Husten bezeichnet. Typisches Beispiel eines trockenen und eher harmlosen Hustens, ist der Husten, der meist innerhalb einer Erkältung auftritt – im Volksmund auch als Reizhusten bekannt. Schwerwiegender ist Husten mit weißlichem Auswurf, dieser könnte die Folge einer Bronchitis sein und muss in schlimmen Fällen medizinisch betreut werden.

Die häufigste Ursache für Husten bei Kindern ist eine normale Erkältung. Zudem haben viele Kinderkrankheiten, wie zum Beispiel Masern, Scharlach oder Keuchhusten das Symptom Husten. Da Kinder durchschnittlich achtmal pro Jahr eine Erkältung auskurieren müssen, sollten Sie also nicht direkt vom Schlimmsten ausgehen, aber dennoch achtsam sein.

Kümmern Sie sich auch um die Seele ihres Kindes:

Bringen Sie ihr Kind wieder zum Lachen – die Elfenapotheke erzählt süße Geschichten aus dem Wald und vermittelt an Hand dessen Bewohnern spielerisch die natürlichen Heilkräfte der heimischen Kräuter und vieles mehr! Vorlesen, kuscheln und vorallem Ablenkung bewirken Wunder und muntern kranke Kinderseelen wieder auf!

So können Sie Halschmerzen spielerisch vorbeugen

Unterstützen Sie das Immunsystem ihres Kindes! Im Herbst und Winter hat das Immunsystem sehr viel zu tun, daher sollte man es bewusst bei der Arbeit gegen Bakterien und Viren unterstützen. Hierfür müssen wir unser Immunsystem pflegen und mit gesundheitsfördernden Hausmitteln unterstützen.

Checkliste - Immunsystem

Viele allgemeingültige Praktiken zur Abhärtung gegen die kalte Jahreszeit wie Kneipen, Saunagänge oder Bürstenmassagen sind für jüngeren Kindern eher ungeeignet – bei Kindern braucht es ein Hausmittel, das gut schmeckt und Spaß bringt!

Eistee mit viel Vitamin-C schmeckt und ist schnell und einfach selbst hergestellt.

Oder starten Sie den Tag mit einem vitaminreichen Smoothie!

Checkliste!

Mahnen Sie ihr Kind zum häufigen Händewaschen in der kalten Saison, denn das Händeschütteln ist ein zusätzlicher Übertragungsweg für Viren.

Das Immunsystem während der kalten Jahreszeit ist sehr gefragt, daher sollte man stets auf warme Kleidung achten. Am Besten ist es wenn Sie ihr Kind in Schichten kleiden, damit es sich selbständig entkleinen kann, wenn es zu warm wird. Ein wasserfestes Schuhwerk verhindert gerade im feuchten Herbst und kalten Winter eine Unterkühlung der Füße.

Gehen Sie mit ihren Kindern an die frische Luft, denn die Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus und macht sie somit angreifbar für Viren. Bei trockener Raumluft kann einmaltägliches “Stoßlüften” Abhilfe schaffen – zum Beispiel während ihr Kind in der Schule ist! Auch Luftbefeuchter können eine Lösung sein, hierbei muss aber darauf geachtet werden, dass sich keine Keime innerhalb des Lüfters befinden, diese können die Schleimhäute zusätzlich reizen.

Bei der Ernährung sollten Sie darauf achten, dass ihr Kind viel Vitamin-C lastige Lebensmittel konsumiert. Zum Beispiel ein paar Apfelschnitze in der Vesperbox und Gemüse als Beilage zum Mittag sind perfekt, auch der Saft von Zitrusfrüchten ist geeignet.

Gesundes Vitamin C als Limonade:

Smoothies - Vitamine zum Frühstück:

Das Eigenheim wird zur Krankenstation ernannt!

Bei erkältungbedingtem Husten, der meist mit dem Begleitsymptom Fieber auftritt, werden zunächst die oberen Atemorgane des Nasen- und Rachenraumes betroffen. Ihr Kind wird in diesem Stadium vermehrt über Halsschmerzen und Schnupfen klagen. Ist auch der Kehlkopf von dem Infekt betroffen, kann es zu vorübergehender Heiserkeit führen. Breitet sich der Infekt in die Nasennebenhöhlen aus, kommt es oftmals zu Kopfschmerzen im Bereich der Stirn. Viele Kinder klagen zudem über Übelkeit, diese wird durch den Schleimfluss im Rachen ausgelöst.

Die Abgrenzung einer Erkältung zur Grippe, ergibt sich durch das Aufkommen von Gliederschmerzen und erhöhter Temperatur. Kinder klagen dann meist nachts über Schüttelefrost, Unwohlsein und sind oft in schlechter Stimmungslage und weinerlich. In manchen Fällen sprießen bei Husten innerhalb einer Grippe kleine Herpesbläschen an den Lippen, im Volksmund auch Grippebläschen genannt.

Therapiemöglichkeiten

Verschiedene Krankheitsbilder, benötigen spezielle Behandlungansätze und können nur von Ärzten nach einer ausführlichen Diagnose veranlasst werden. Es gibt aber auch den symptomatische Behandlungsansatz. Hierbei werden einzelne Hustensymptome behandelt. Ein Apothekengang kann Abhilfe schaffen. So können schleimlösende und hustenstillende Medikamente auf synthetischer oder pflanzlicher Basis, die nicht verschreibungspflichtig sind, erworben werden. Egal ob das Medikament auf pflanzlicher oder synthetischer Basis besteht, man sollte darauf achten, dass das Mittel für Kinder geeignet ist.

Besser ist es innerhalb des symptomatischen Ansatzes auf bewährte Hausmittelchen zurück zu greifen. Diese sind meist günstiger und beinhalten keine versteckten Inhaltsstoffe wie Alkohol oder folgenschwere Nebenwirkungen.

Hustenstiller vs. Hustenlöser!

Die beiden Symptome sollten nicht gleichzeitig behandelt werden. Denn der Hustenlöser sorgt für den Abbau des Schleims im Hals- und Rachenraum, dieser sollte dann Abgehustet werden. Nimmt man also gleichzeitig einen Hustenstiller ist dies kontraproduktiv.

Achtung!

Viele Salben und ätherische Öle enthalten Menthol. Menthol kann bei Säuglingen und Kleinkindern zu Atemstillstand führen, wenn man sie damit einreibt oder ihnen mentholhaltige Substanzen zur Inhalation verabreicht. Generell sollte man bei ätherischen oder anderen stark riechenden Ölen bei Kindern sehr vorsichtig sein.

Bei den synthetischen Medikamenten gegen Husten sollte darauf geachtet werden, dass Kinder unterhalb von 12 Jahren keinerlei Medikamente zur Schmerzlinderung oder Fiebersenkung in Verbindung mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure einnehmen, dieser Stoff kann sich schädlich auswirken.

In der Schwangerschaft sollten keine Medikamente ohne ärtztliche Beratung eingenommen werden.

Die Erklärung zum Husten!

Husten ist ein kompliziert ablaufender Körperreflex der Atemwege. Über Rezeptoren innerhalb des Rachens, der Luftröhre und den Bronchien, löst das vegetative Nervensystem im Gehirn den so genannten Hustenreflex aus. Im Anschluss erfolgt eine Kettenreaktion, die wir als Husten bezeichnen: schnelles und tiefes Luftschnappen, verschließen des Kehlkopfes, Komprimierung der Atemmuskeln, Wiedereröffnung des Kehlkopfes und schließlich ein unverhofftes Luftausstoßen. In den meisten Fällen, wird dabei eine Art schleimige Substanz in Richtung Kehlkopf befördert. Dieses Sekret stammt aus den Bronchien und bündelt die Schadstoffe zum Transport aus dem Körper. Durch diesen Reflex schützt unser Körper sich selbst, indem eingeatmete Schadstoffe durch Husten ausgeschieden werden. Husten ist also keines Wegs nur eine Plage, sondern hilft dabei die Atemorgane gesund zu halten.

Im Winter tritt häufig das Krankheitsbild Bronchitis auf!

Problematisch wird Husten erst, wenn Krankheitserreger über das Husten in die Umgebungsluft ausgeschieden werden. So kommt es zu einer schnellen Verbreitung von viralen oder bakteriellen Atemwegserkrankungen. Eine der verbreitetste Atemwegserkrankung, die zu bakteriellen Entzündungen der Atemwege führt, ist die Bronchitis. In den meisten Fällen wird sie über die Tröpfcheninfektion innerhalb der Umgebungsluft übertragen. Gerade innerhalb Umgebungen in denen sich viele Menschen über den Weg laufen, herrscht die größte Ansteckungsgefahr. Viele Kinder bringen den Bronchitis Infekt aus dem Kindergarten oder der Schule mit nach Hause. Häufig stecken sich dann auch die Geschwister mit dem Infekt an und das Eigenheim wird zur Krankestation und die Mutter zur Krankenpflegerin.

Hat ihr Kind sich mit Bronchitis angesteckt, wird es zunächst über trockenen Reizhusten und ein wundes Gefühl in der Brustregion klagen. Sie werden dann vermutlich feststellen, dass der Rachen ihres Kindes gerötet ist und die Lymphknoten im Halsbereich leicht angeschwollen sind. In dieser Phase spricht man von einer einfachen Bronchitis, deren Beschwerden durch Kräuter und Hausmittelchen gelindert werden können. Sind die Beschwerden ausgeprägter, kommt es meist zu einem produktiven Husten. Wenn ihr Kind hustet, wird gleichzeitig ein weißlicher, dickflüssiger Schleim ausgeschieden. Man spricht dann von einer unkomplizierten Bronchitis, diese kann auch ohne schleimigen Hustenauswurf auftreten. In der Regel hält eine unkomplizierte Bronchitis nicht länger als 7 bis 10 Tage an. Hält die Bronchitis länger als 7 bis 10 Tage an, tritt durch das geschwächte Immunsystem meist eine Infektion durch Bakterien ein. In diesem Stadium nimmt der schleimige Auswurf eine gelbliche bis grünliche Verfärbung an. In schweren Fällen, wird sogar Blut ausgeworfen, welches durch kleine Verletzungen der Atemwegsschleimhäute hervorgerufen wird. Spätestens dann sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden, da sich aus der bakteriellen Infektion der Atemwege eine schwerwiegende Lungenentzündung ausbilden kann.

Typische Bronchitissymptome, die meist in Kombination mit Husten auftreten sind:

  • Beschwerden beim Schlucken
  • Heiser sein
  • erhöhte Schleimproduktion
  • Niedergeschlagenheit
  • eine erhöhte Körpertemperatur
  • verschnupfte Nase
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • rasselnde Atemgeräusche
  • Luftnot

Wann sollte ich mit meinem Kind zum Arzt?

Nur der Arzt kann durch verschiedenste Untersuchungen zwischen einem harmlosen Husten und einer ernstzunehmenden Atemwegserkrankung unterscheiden. Gerade wenn bei ihrem Kind häufig Husten auftritt, ist es wichtig, dass die Ursache bestimmt wird. Nur der Hausarzt kann zur genauen Diagnose eine Überweisung an den Facharzt einleiten und eine Eingrenzung des Krankheitbildes geben. So kann sichergestellt werden, dass keine verstecken Sympthome übersehen werden.

Um dem Arzt die Diagnose zu erleichtern, müssen einige Fragen geklärt werden. Zunächst wird sich der behandelnde Arzt nach dem Verlauf der Krankheit erkundigen. Unter Anderem wird er sich nach der Dauer, Begleiterscheinungen und den Symptomen erkundigen. Im Anschluss folgt die körperliche Untersuchung. Sie beinhaltet das Abhorchen der Lunge und der Atemgeräusche, die Untersuchung des Rachenraumes, sowie das Abtasten der Lymphknoten im Halsbereich. Kann der Arzt  im Anschluss keine plausible Diagnose erstellen, muss eine ausführliche Untersuchung durch einen Facharzt erfolgen, um eine Allergischereaktion auf die Umwelt oder eine Einschränkung der Lungenfunktion auszuschließen. Zur Abklärung zieht der Hausarzt meist einen Hals-Nasen-Ohren oder einen Magen-Darm-Spezialisten hinzu.

Checkliste!

Generell kann man die Faustregel aufstellen, dass man nach einwöchiger Selbstbehandlung unter Ausbleiben einer Besserung, unbedingt einen Arzt konsultieren sollte.

Mit Kleinkindern sollte man unverzüglich einen Kinderarzt konsultieren.

Innerhalb der Schwangerschaft sollten Sie direkt einen Arzt aufsuchen.

Tritt Husten in Kombination mit Symptomen wie Fieber, Atemnot oder Brustschmerz auf sollten sie unverzüglich einen Arzt konsultieren.

Ist der Auswurf beim Husten blutig, sollten Sie ebenfalls schnellst möglich einen Arzt konsultieren.